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Hilfe durch Vorsorge
und Versorgung.

Computergesteuertes Ausbildungsmaterial eingetroffen

LANDWASSER. Der IMH e.V. hat dem Freiburger Diakoniekrankenhaus in Landwasser eine Simulationspuppe zum Training für das medizinische Personal bereitgestellt. Die Plastikpatientin heißt Anne.

Anne hat einen hörbaren Herzschlag, fühlbaren Puls, einen Brustkorb, der sich beim Atmen bewegt, und kann auf Wunsch mit künstlichem Blut und Urin "betankt" werden. Die Ärzte können sie intubieren und wiederbeleben. Zum Üben können verschiedene "Fälle" simuliert werden.

In der modernen Medizin werden die Eingriffe immer komplizierter. Außerdem müssen die Ärzte öfter mit Schwierigkeiten rechnen, weil die Patienten älter und damit anfälliger sind. Aber in einer von Ärztestreiks und knappen Kassen gebeutelten Zeit könne man nicht mehr damit rechnen, dass das Mögliche jeweils zeitnah umgesetzt wird.

Aus der Luftfahrt ist bekannt, dass das Training im Flugsimulator die Fähigkeit der Piloten, mit Krisensituationen umzugehen, deutlich erhöht. Vorgeschrieben sind deshalb auch für erfahrene Piloten und Astronauten regelmäßige Simulatorstunden, um sich auf kritische Situationen besser vorzubereiten. Ähnliche Angebote für Ärzte, sich an Plastikpatienten und computergestützten Simulatoren fortzubilden, unterstützt das IMH.

An dem vom IMH zur Verfügung gestellten Dummy will die Diakonie ganze Teams aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Schwestern und Pflegern ausbilden; ausschlaggebend ist die Zusammenarbeit der Truppe am OP-Tisch. Manche Komplikationen sieht ein Arzt vielleicht nur ein bis zweimal in seiner Laufbahn, die kann man gar nicht gezielt am Patienten trainieren.

Quelle: Badische Zeitung

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 Inbetriebnahme einer medizinischen Schulungspuppe im Diakoniekrankenhaus Landwasser.
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